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Ballinstadt – Das Auswanderer Museum

Das Auswanderermuseum BallinStadt Hamburg wurde im Juli 2007 eröffnet. Bis 2016 zeigte das Museum die bewegende Geschichte der über 5 Millionen Auswanderer, die von Hamburg zwischen 1850 bis 1939 ihre Heimat verließen und die riskante Überfahrt in die Neue Welt wagten, um sich ein besseres Leben zu ermöglichen. Mit Verlängerung des Betreibervertrages bis 2027 zwischen der Stadt Hamburg und der Betriebsgesellschaft BallinStadt wurde auch die Hauptausstellung und der historische Teil des Museums um die Ein- und Auswanderungsgeschichte über vier Epochen ("Neue Ufer" (16.-19. Jhd.), "Das lange 19. Jahrhundert", "Die großen Kriege des 20.Jahrhunderts" und "Welt im Wandel" (nach 1945)) hinweg erweitert. Der Familienforschungsbereich und das Restaurant sind erhalten geblieben und wurden modernisiert. Mit rund 2.500 m. ist die neue Ausstellung rund 500 m größerals die bisherige. Die Häuser In Haus 1 – dem Hafen der Träume – tauchen Besucher in die Welt vor 120 Jahren ein, als Albert Ballin den Entschluss fasste, eine Zufluchtsstätte für die Millionen Auswanderer aus Europa zu schaffen, bevor ihre Reise in die Neue Welt begann. Die faszinierende Geschichte des Namenspatrons des Museums wird ebenso gezeigt, wie auch die historische Bedeutung des Ortes für die Welt. Unter dem Motto "Welt in Bewegung" präsentiert die BallinStadt in ihrer Hauptausstellung in Haus 2 die Ein- und Auswanderungsgeschichte aus vier Epochen. Los geht es mit der Eroberung Amerikas und der Kolonialisierung durch die Auswanderer. Die 2. Epoche konzentriert sich auf das "lange" 19. Jahrhundert (1789–1914), als die europäische Abwanderung in verschiedene Teile der Welt explodierte. Der Erste und Zweite Weltkrieg in der "3. Epoche" bedeutet das große Aus für die europ.ische Überseewanderung. Stattdessen bestimmen Flucht, Vertreibung und Massenausweisung das Schicksal von Millionen von Menschen weltweit. Die 4. Epoche thematisiert die Zeit nach 1945 als die Welt im Wandel war. In Haus 3 können sich Besucher von der "Lebenslinien"- Ausstellung berühren lassen. Bewegende Geschichten voller Aktualität berühren die Besucher anschlie.end in Haus 3 in der "Lebenslinien"-Ausstellung. Briefe, Fotos, Andenken und persönliche Erinnerungen dokumentieren hier eindrücklich, das hinter jeder Zahl in der Statistik ein einzigartiger Lebenswegsteckt. Wie sich Migration auf die Stadtentwicklung auswirkt erfahren Besucher im nachfolgendem Teil, bevor sie einen Abschluss ihrer Reise erleben, den sie so nicht erwartet haben.

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Wir zeigen Ihnen Hamburg – Das Tor zur Welt!

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